Auf rund 4.500 m² zeigt das GEMÜ Headquarter, wie Innenarchitektur Unternehmensidentität sichtbar macht. Unser Fokus lag auf den zentralen kommunikativen Bereichen, in denen Unternehmenskultur erlebbar wird – allen voran der Empfangsbereich mit großzügigem Atrium und die Kantine.
Das Foyer empfängt mit klarer, reduzierter Formsprache: Farben und Materialien treten dezent zurück, nur das Corporate Red setzt gezielte Akzente. Hinter dem Empfangstresen zieht eine inszenierte Rückwand den Blick auf sich – hinterleuchtete Membranen aus hauseigener Produktion übersetzen die DNA von GEMÜ in eine architektonische Geste und betonen die technische Präzision.
Im Zentrum steht das beeindruckende Atrium: ein 22 Meter hoher Luftraum mit freihängender Treppe und raumgreifenden, strukturierten Wandpaneelen aus innovativem Faserverbundstoff, die die verschiedenen Ebenen miteinander verbinden und zugleich als Sichtschutz zwischen den Arbeitsbereichen dienen.
Im Betriebsrestaurant „GEMÜtlich“ entfaltet die Gestaltung einen warmen, ruhigen Charakter. Natürliche Oberflächen, weiche Texturen und eine gewellte Lamellendecke strukturieren den Raum, verbessern Akustik und Lichtführung, und verleihen dem Raum Atmosphäre sowie Aufenthaltsqualität. U-förmig angeordnete Sitznischen schaffen geschützte, offene Bereiche, während Hochtische und flexible Fensterplätze fördern Austausch und Begegnung. Ein geschwungener Cafétresen in G-Form setzt einen identitätsstiftenden Akzent. So entsteht ein Raum, in dem Funktionalität, Wohlbefinden und Markencharakter harmonisch miteinander verschmelzen.
Die Geschäftsführungsbereiche wurden als ruhige, konzentrierte Räume mit klarer Zonierung entwickelt, Sichtachsen und Materialwahl schaffen Orientierung und fördern Kommunikation.

